Rückblick Trike Days 2025  

Bereits am Freitagabend trafen sich die ersten Familien zum ersten Kennenlernen in der Jugendherberge Mannheim. 

Nach einem gemeinsamen Abendessen fand sich spontan eine Gruppe Kinder und Eltern, die sich mit einem Ball Richtung Rheinwiese bewegte. Hier wurde gekickt und kennengelernt. Bei Groß und Klein. Schon nach wenigen Minuten fand der erste Austausch der Eltern zu allen Themen rund um unsere Kinder. 

Nach dem Frühstück trafen sich am Samstag alle 10 angemeldeten Familien auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule Mannheim. Jede Familie fand eine Lösung das eigene Rad des jeweiligen Kindes mit nach Mannheim zu bringen; sogar Anhänger wurden organisiert. Immer mehr Fahrzeuge fanden den Weg auf den Straßenparcours: Liegeräder mit unterschiedlichsten Spezialanpassungen, Therapiedreirad und vierrädriger Sitz-E-Scooter. Später folgten noch BobbyCars und Kettcars für die kleineren Geschwisterkinder. 

Aufgeregt und voller Vorfreude starteten die Kinder mit den Polizisten ihre erste Runde auf dem Verkehrsparcours; wer konnte, erstmal zu Fuß. Verkehrsschilder wurden erklärt, die wichtigsten Verkehrsregeln gemeinsam wiederholt. Alle Teilnehmer waren toll vorbereitet und konnten die Fragen der Polizisten gut beantworten; offensichtlich hatten alle den Auftrag “die Grundregeln schon vor dem Wochenende zu lernen”, ernst genommen. 


Die gespannten Eltern halfen gerne, als es endlich hieß auf die Fahrräder zu steigen und die erste Runde zu drehen. Vorneweg von einem der Polizisten auf dem Rad angeführt, begannen 1 ½ spannende und lehrreiche Tage auf dem Gelände.

Am Samstag waren zusätzlich motivierte Vertreter des Fahrradherstellers Hase Bike und von Emotion Bike Heidelberg vor Ort, die zum einen Fahrräder für Probefahrten zur Verfügung stellten, als auch mit Rat und Tat bei kleinen Reparaturen halfen. Eines der Highlights war hier sicherlich die Möglichkeit von einem vollmotorisierten passiv bewegten Fahrzeug auf ein Rad mit eigener Muskelunterstützung umsteigen zu können. Manchmal sagen leuchtende Kinderaugen  

einfach mehr als tausend Worte. Beratung mit zeitgleicher Möglichkeit auszuprobieren. Es hat sich mal wieder gelohnt. 

 

Für die Eltern gab es auch noch Neues in einem anderen Bereich:  

 

Über den Tag verteilt fand ein „Erste Hilfe am Kind“ Kurs für die Eltern statt, der sich flexibel an die Pausen der Kinder anpasste. Brandwunden, Knochenbrüche, Wiederbelebung und alles, was an Fragen der Eltern kam, konnte besprochen und auch ausprobiert werden. 

„Einer der besten Erste-Hilfe-Kurse, an denen ich teilgenommen habe.“ (eine der Teilnehmerinnen) Die Eltern konnten sich gut auf den Kurs einlassen, weil sie sie durch den direkten Zugang zum Schulungsgelände der Kinder jederzeit und auf kurzem Weg beim eigenen Kind sein konnten, um bei Bedarf zu unterstützen. 

 

Unterbrochen von einem Mittagessen vor Ort, bei dem sich alle stärken konnten, waren die Kinder kaum von den Fahrrädern fernzuhalten. Gemeinschaft, etwas lernen, einfach erleben, ohne sich rechtfertigen zu müssen und auch noch Spaß dabei zu haben, schienen große Motivatoren zu sein. 

Selbst die Kleinen bekamen ihre Gelegenheiten die Straßen zu erkunden.

motiviert von den großen Geschwistern wurden sogar die Verkehrsregeln beachtet... 

Ob Stoppschild oder das Durchfahren einer Baustelle, nach diesem Wochenende sind alle ein großes Stück selbstbewusster geworden und können sich viel sicherer im Straßenverkehr bewegen. 

 

Am Samstagabend stellten sich die Kinder in einem spielerischen Quiz der “Theorieprüfung”, es mussten vielen Fragen zu den Verkehrsregeln beantwortet werden. Alle Teilnehmer des Fahrtrainings konnten die Fragen mit Bravour und viel Spaß meistern.  

Die Eltern nutzten den Abend, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Es bildeten sich zu verschiedenen Themen individuelle Gruppen, es wurde sich bis zur “Bettgehzeit” fleißig ausgetauscht. 

Gemeinsam ließen Kinder und Eltern den Abend in der Jugendherberge ausklingen. Erfahrungen, Tipps und Fragen wurden unter den Eltern ausgetauscht, während die meisten Kinder sich wieder zum gemeinsamen Fußballspielen verabredeten. 

Am Sonntag war es noch einmal Zeit die Fahrpraxis zu vertiefen.  

Als weiteres Geschicklichkeitstraining umfuhren die Kinder einen Slalomparcours aus Eltern. Zunächst etwas ungläubig fuhren die Kinder in Kurven um die in einer Reihe stehenden Eltern. Das war für beide Seiten spannend. 

Im Laufe des Vormittages zeigten alle –auch einzeln- noch einmal, was sie gelernt hatten. Hochkonzentriert fuhren jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin die Straßen mit den gegebenen Hindernissen ab. Dabei galt es rechtzeitig die richtigen Handzeichen zu geben, alle Schilder zu beachten und das eigene Rad selbstsicher unter Kontrolle zu halten; jedes Kind einzeln und unter den wachsamen Augen der Polizisten.

Dabei ist nicht zu unterschätzen, dass einige Kinder mit nur einer Hand gleichzeitig lenken, blinken, bremsen und schalten.  Dabei gilt es die Umgebung im Blick zu behalten. Wahre Multitasking Talente! 

 

 Im Ziel angekommen wurden alle jeweils mit großem Applaus von den Eltern bejubelt.  

Voller Stolz versammelten sich zum Abschluss der Veranstaltung alle Kinder und Eltern zur Urkundenübergabe im Lehrsaal der Jugendverkehrsschule.  

Zufrieden und stolz machten sich alle am Sonntagmittag auf den jeweiligen Nachhauseweg. 

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